Meldungen
Grundregeln des Sportlichen Fair-Play im Ehrenkodex
Der Vorstand des Handballkreises Lenne-Sieg hat beschlossen, für sich und die Mitarbeiter auf Kreisverbandsebene einen Ehrenkodex einzuführen. In diesem sind die grundsätzlichen Werte, für die auch der Handball, seine Verbände und Vereine nach einhelliger Auffassung aller Vorstandsmitglieder einstehen sollten, zusammengefasst.
Alle Vorstandsmitglieder, Kreisauswahltrainer, Staffelleiter etc. im Handballkreis Lenne-Sieg, sollen sich durch Unterzeichnung des Ehrenkodex ausdrücklich zu diesen Werten bekennen.
- Dokumente:
- Bezeichnung: Ehrenkodex, Datei: Ehrenkodex.pdf
Unsere Schule hat gewonnen!
Auftaktveranstaltung AOK Star-Training mit dem früheren Welthandballer Daniel Stephan ein Höhepunkt für die Lösenach-Schule in Lüdenscheid
HSG Lüdenscheid strebt eine Kooperation an/Handhandballverband Westfalen mit Landestrainer Zsolt Homovics und Mädchenwart Willi Barnhusen beim Auftakt vor Ort

in Wort und Bild berichtet Meinolf Wagner aus der Lösenbachschule
Lüdenscheid. „Unsere Schule hat gewonnen“ - so hieß es auf dem Plakat zur heutigen bundesweiten Auftaktveranstaltung des AOK Star-Training. Die Lösenbach-Grundschule in Lüdenscheid hatte den ersten Preis in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Der ehemalige Handball-Nationalspieler Daniel Stephan war zu Gast in der kleinen, zu einem Handball-Parcuors umgebauten Schulsporthalle. Weiter sind noch Weltmeister Christian Schwarzer, Bundestrainer Dagur Sigurdsson und Rekordnationalspielerin Grit Jurak mit im Boot bei diesem Wettbewerb. Über tausend Schulen hatten sich für dieses AOK Star–Training beworben. Natürlich ließ es sich die AOK vor Ort mit Ralf Jurka nicht nehmen mit einem sportgerechten Obststand auf dem Schulhof zugegen zu sein. „Wir Partner des DHB freuen uns riesig, dass die Grundschule Lösenbach den ersten Preis in diesem Wettbewerb gewonnen hat und wir Gastgeber der Auftaktveranstaltung beim AOK Star-Training sind“.
Der Handballkreis Lenne-Sieg gewährt den von der Einführung des Elektronischen Spielberichts (ESB) betroffenen Vereinen einen finanziellen Zuschuss
Die Hardwareanforderungen der durch GateCom zur Verfügung gestellten Software, die auf dem SIS-System basiert, sind gering. Ausreichend ist ein Notebook, auf dem Windows 7 oder höher installiert ist und das über eine Internetverbindung die erforderlichen Daten online abrufen kann. Soweit beim Einsatz in der Halle ein Internetzugang nicht zur Verfügung steht, kann während des Spiels auch offline gearbeitet werden. Zusätzlich ist ein Drucker erforderlich.
Der Kreisvorstand hat, ausgehend von der Annahme, dass die benötigten Geräte für einen Gesamtpreis von ca. 300,00 € zu beschaffen sein müssten, beschlossen, dass alle Vereine, die schon in der kommenden Saison zum Einsatz des ESB unterhalb der Bundesligen verpflichtet sind, einen Zuschuss zu den Anschaffungskosten beantragen können. Dieser beträgt bei Vereinen mit nur einer betroffenen Mannschaft 300,00 €. Maximal wird ein Zuschuss in Höhe von 600,00 € für die Vereine bereitgestellt, bei denen 2 oder mehr Teams in betroffenen Spielklassen antreten werden.
Das Formular für den direkt an den 1. Kassierer Thomas Noelle zu richtenden Antrag findet Ihr hier.
Bitte ausfüllen und an die angegebene Adresse schicken oder nach Unterzeichnung einscannen und als PDF an
Liebe Schiedsrichterkameradinnen und -kameraden,
Wir hoffen dass ihr eine schöne Sommerpause hattet, jetzt ruft uns wieder die Tätigkeit als Schiedsrichter auf den Plan.
Der Kreisläufer der A-Jugend wurde nach zwei erfolgreichen DHB-Lehrgängen von den Nationaltrainern Klaus-Dieter Petersen und Christoph Armbruster für das European Youth Olympic Festival in Tiflis nominiert. Vom 27. Juli bis zum 01. August vertritt der 17-Jährige somit als einer von 15 Spielern die deutschen Farben beim Turnier in Georgien.

„Ich hatte bei den beiden Lehrgängen in Saarbrücken und Bad Malente ein gutes Gefühl, aber natürlich musste ich das erstmal verarbeiten, als dann wirklich die Einladung per Post gekommen ist“, sagte der 17-Ferndorfer, der eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei der Firma Achenbach-Buschhütten absolviert.
Die Firma unterstützt ihn dankenswerterweise mit dem nötigen Urlaub – einige Tage 2015 sind bereits für Lehrgänge verplant gewesen. Nun also zahlt sich diese Arbeit aus, die Michel im täglichen Training und in seiner „Urlaubszeit“ investiert hat.
Der sportliche Checkup an der Sporthochschule Köln ist bereits absolviert, am 25. Juli reist er dann morgens zum Flughafen nach Frankfurt. Dort wird er standesgemäß „eingekleidet“: Shorts, Shirts, Polo, Cap, Laufschuhe und Trainingsanzug mit dem Bundesadler gibt es für die Spieler. In Georgien warten dann Teams wie Dänemark und Ungarn auf die deutschen Jugendhandballer.
„Das wird eine spannende Sache, ich freue mich sehr auf diese Erfahrung“, sagt Michel. Mit seiner Nominierung ist der Kreisläufer der zweite Ferndorfer Spieler, der ein Nationaltrikot überstreifen darf: Vor 30 Jahren, Anfang der 80er Jahre, trug Andreas Herling als TuS-Handballer bereits das schwarz-weiße Trikot mit dem Bundesadler.
Klaus Krass neuer Vorsitzender des Handballkreises Lenne-Sieg
Fritz Korte Kreisehrenmitglied
"Teamwork ist der Schlüssel der Zukunft" so Klaus Krass/ Neue Besetzung des KSA
Von Meinolf Wagner
Schalksmühle/Siegen: In einer ruhigen und angenehmen Atmosphäre wurde Klaus Krass auf dem ordentlichen Kreistag des Handballkreises Lenne-Sieg zum neuen Vorsitzenden am Freitagabend in der Schalksmühler Jahnsporthalle gewählt. Der Würdinghausener tritt damit die Nachfolge von Fritz Korte an. „Teamwork kann für uns nur der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft sein, denn die Fußstapfen von Fritz Korte sind riesengroß. Man ist nur so gut wie die Mannschaft ist“, stellte Klaus Krass in seiner Antrittsrede fest. Er vergaß auch nicht, dem scheidenden Vorstandskollegen Bernd Spies (Schiedsrichterwart) („Das ist der Posten den ich nie machen wollte“) und dessen Sohn Jan-Hendrik Spies (stellvertretender Schiedsrichterwart und Lehrwart) Respekt und Anerkennung für die geleistete Arbeit auszusprechen.
Der Eiserfelder Fritz Korte zieht sich nach 42 Jahren Vorstandsarbeit zurück. Er wurde mit stehenden Ovationen verabschiedet und zum Kreisehrenmitglied in der Versammlung gewählt. Hilmar Schöler (stellvertretender Vorsitzender des Handball-Bezirkes Süd) fungierte als Versammlungsleiter und nahm die Vereine in die Pflicht: „Es geht nicht, dass Strafen für das nicht erfüllte Schiedsrichter-Soll gezahlt werden, anstatt Jugendliche für den gewiss nicht leichten Job zu motivieren. Denn in den letzten zehn Jahren sind 3000 Mannschaften im HV Westfalen nicht mehr da.“

Klaus Krass geht mit einem nur wenig veränderten Vorstandsteam die Aufgaben in der Zukunft an. Cornelius Vowinckel, der 2. Vorsitzende und TK Vorsitzende, hat sich nach einer Bedenkzeit doch entschieden, weiter zu machen: „Es ist schon schwierig Familie, Beruf und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Seit neun Jahren ist es mir gelungen, aber nur mit großer Unterstützung meiner Frau.“ Anschließend führte er gewohnt routiniert durch die Versammlung und konnte zum Schluss noch ein positives Fazit ziehen: „Es ist schon außergewöhnlich, dass wir alle Ämter besetzen konnten. Das spricht für das Engagement der Handball-Familie.“
Die Nachfolge von Jan-Hendrik Spies als Lehrwart des Kreises tritt der Olper Markus Schürhoff an, der sich vor allem in der Übungsleiter-Schulung im Nachwuchsbereich sehr einbringen will. „Es ist für mich eine ganz große Herausforderung. Ich möchte in Schulen und Vereine gehen, Ideen bündeln und Workshops in den Vereinen anbieten, um den Handball nach vorne zu bringen.“
Neu ist auch, dass der Kreis mit zwei Kassierern arbeiten wird - zum Stellvertreter Thomas Noelles wurde der Lennestädter Waldemar Wenzel gewählt. Dieser hat die guten und erfolgreichen Zeiten des Lennestädter Handballes noch miterlebt. Änderungen gab es in der Besetzung des Kreis-Spruchausschusses (KSA): Auf Anregung von Rechtswart Arnd Pielhau auf dem Kreistag kommen zu den erfahrenen Kräften Helmut Schubert (Kierspe) und Klaus Plötz (Plettenberg) nun Markus Knuth (SGSH) und Jana Schweisfurth (Netphen) hinzu. „Mir war es wichtig eine Verjüngung anzustreben und mit Jana Schweisfurth, die ja auch Schiedsrichterin ist, eine Frau in diesem Gremium zu haben.
Neben dem Wahlprozedere standen Ehrungen und die Berichte im Mittelpunkt der 49 Delegierten. Der scheidende Vorsitzende Fritz Korte malte ein düsteres Bild für die Zukunft. In seinem letzten Bericht lobte Fritz Korte noch einmal ausdrücklich die Jugendarbeit um den Jugendausschussvorsitzenden Axel Jacobi und Mädchen-Staffelleiterin Andrea Raum: „Ohne euch wäre es im Nachwuchsbereich nicht gut bestellt. Ich appelliere eindringlich an die älteren Vereinsverantwortlichen bei den Jugendspielen auf Betreuer und Fans positiv einzuwirken.“ Auch das Schiedsrichterwesen hat noch gewaltig Luft nach oben. „Der Schiedsrichter-Ausschuss hat mit verschiedenen Aktionen (Fortbildungen für verschiedene Leistungsgruppen, Jungschiedsrichterbegleitung) versucht dieser Misere Herr zu werden. Hier sind alle gefordert und müssen mit anpacken.“ Seit dem letzten Kreistag 2012 ist die Zahl der Mannschaften im Kreis Lenne-Sieg von 239 auf 197 zurückgegangen. Während sich das Minus im Seniorenbereich (-8) in Grenzen hält, ist der Rückgang im Jugendbereich (männlich: von 89 auf 51; weiblich: von 40 auf 31) mehr als besorgniserregend.Am Rande des Kreistages wurde der Lenne-Sieg-Pokal ausgelost. Die Begegnungen und Termine sind im SIS zu ersehen. Zusammensetzung des neuen Vorstandes:
Vorsitzender: Klaus Krass
Stellvertretender Vorsitzender/ TK-Vorsitzender: Cornelius Vowinckel
Kassenwart: Thomas Noelle
Stellvertretender Kassenwart: Waldemar Wenzel
Rechtswart: Arnd Pielhau
Männerspielwart: Roland Janson
Frauenspielwart: Erich König
Kreislehrwart: Markus Schürhoff
Kreispressewart: Meinolf Wagner
Beisitzer KSA: Helmut Schubert (Kierspe), Klaus Plötz (Plettenberg) neu: Markus Knuth (SGSH) und Jana Schweisfurth (Netphen).
Am 04.06.2015 trafen sich wieder die Kreisauswahlmannschaften des Jahrganges 2000 aus allen 12 Bezirken des Handballverbandes Westfalen zur Endrunde um den Westfalenpokal. Nach der Vorrunde in den Bezirken Nord und Süd gab es zwei Gruppen. Die Gruppe A spielte um die Plätze 1-6 und die Gruppe B um die Plätze 7-12.
Da dieses Turnier ganz im Zeichen der Sichtung durch den Handballverband Westfalen stand, trafen sich die Trainer und Sichter vor Beginn des Turniers um letzte Anweisungen vom Landestrainer Zsolt Homovics zu erhalten.
Die SG Attendorn-Ennest trauert um ihren Torwart und Schiedsrichter Markus Rusch.
Es war der 3. März 2015, als Handballfreunde von Nah und Fern nach Attendorn kamen, um Markus Rusch - den schwer erkrankten Torhüter der SG Attendorn-Ennest - bei seinem Handball-Benefizspiel zu unterstützen. Für ihn war dieser einer der ganz besonderen Tage in seinem Leben. Freunde, Arbeitskollegen und die große Handballfamilie Südwestfalens zeigten ihre ergreifende Anteilnahme am schweren Los des jungen Sportkameraden. Dieser emotionale Tag gab ihm zusätzlich Kraft und Zuversicht für seinen weiteren Weg. Leider verlor Markus den Kampf gegen seine schwere Krankheit. Sein Trainer Klaus Krass sagte damals: „Alle, die Markus unterstützt haben, sind die großen Gewinner dieses Tages.“ In seiner Ansprache bedankte sich Markus bei allen für ihre Anteilnahme. Dies war ihm sehr wichtig. Markus Rusch (32 Jahre) hinterlässt seine Frau Yvonne und seine zwei Kinder Mia und Jonathan. Klaus Krass: „Markus wird uns als vorbildlicher Sportler und als guter Freund immer in Erinnerung bleiben.“
Unsere Gedanken sind bei allen Verwandten und Freunden unseres langjährigen Sportkameraden!
Die Trauerandacht mit anschließender Beisetzung wird am folgenden Mittwoch, 20.05.2015 um 17 Uhr an der katholischen Kirche in Eckenhagen (Hauptstraße 17, 51580 Reichshof) stattfinden, für die ich gerade aus unseren Reihen um zahlreiches Erscheinen werben möchte.
Nun können wir ihm noch ein Mal zeigen, dass die Handballfamilie zusammenhält und ihm gemeinsam das letzte Geleit geben.
Mit sportlichen Grüßen
André Krause
Roland Janson
Am 17.06.2015 ab 19:30 Uhr findet im Vereinsraum des TuS Meinerzhagen, Genkeler Str. 24, 58540 Meinerzhagen, der erste Zeitnehmerlehrgang statt.
(weitere Zeitnehmerlehrgang-Termine folgen demnächst)



